In Mecklenburg-Vorpommern ist die Verbraucherzentrale eine gemeinnützige Organisation. Vom Mieterbund bis zum Arbeitslosenverband gehören verschiedene Mitgliedsverbände der Verbraucherzentrale an. Beratungsstellen gibt es in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Stralsund und Güstrow. In ländlichen Regionen gibt es ist einen Beratungsbus. Zum Angebot gehören auch telefonische Beratung und Auskünfte per E-Mail.
Die Verbraucherzentralen fordern angesichts von hunderttausenden Betrugsfällen ein schärferes Vorgehen gegen Abo-Fallen im Internet. Schätzungsweise 240 000 Verbraucher fielen pro Jahr auf betrügerische Angebote für Abonnements etwa zu Hausaufgaben-Hinweisen, Kochrezepten und Ahnenforschung herein, sagte der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, gerstern in Berlin. "Die meisten dieser Verträge sind nicht in Ordnung". Der Verbraucherschützer forderte angesichts der Finanzkrise auch einen besseren Schutz für Anleger. Hunderttausende Verbraucher seien falsch beraten worden, sagte Billen. Deshalb müsse die Finanzaufsicht in Deutschland verbessert werden, nicht nut international. Die verbraucherzentralen stellen heute, beim zweiten Deutschen Verbrauchertag , die Familien in den Mittelpunkt.
Was ist der Unterschied zwischen einer Einzugsermächtigung und einem Abbuchungsauftrag?
Horst Frank, Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg Vorpommern: Eine Einzugsermächtigung gehört für viele Verbraucher zum Zahlungsalltag: So können zum Beispiel Versicherungsbeiträge oder Mieten pünktlich jeden Monat automatisch vom Konto abgehen, die Rechnung vom Energieversorger oder Mobilfunkanbieter bezahlt werden, ohne dass man immer daran denken muss, das Geld zu überweisen. Die Einzugsermächtigung hat den wesentlichen Vorteil, dass der Kunde - ohne Angabe von Gründen - die Bank dazu veranlassen kann, das bereits abgebuchte Geld zurückzuholen. So wird das Lastschriftverfahren in vielen Verträgen als bewährte Zahlungsweise vereinbart, kann doch so jede fehlerhafte Abbuchung unkompliziert rückgängig gemacht werden.
Ein Versprechen ist ein Versprechen - mehr aber auch nicht. Die Deutsche Telekom beweist derzeit, wie viel hehre Sprüche im Geschäftsleben wert sind: Nicht viel. In einer großangelegten Aktion versucht der Konzern, die verlorenen Kunden zurückzuholen: schnell, unbürokratisch, und 120 Euro Begrüßungsgeld gibt's obendrein: „Willkommen zuhause“, schnurrt die Werbung.
Ab Januar 2010 kommen das sogenannte Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung und ein günstigerer Steuertarif. Sie bringen vielen Berufstätigen ein paar Hundert Euro im Jahr. Finanztest informiert über die wichtigsten Steueränderungen.
Elster bietet allen Arbeitnehmern, Rentnern, Pensionären, Unternehmen und Arbeitgebern die Möglichkeit, verschiedene Steuererklärungen elektronisch via Internet an das Finanzamt zu übermitteln. Dazu kann ElsterFormular, das kostenlose Steuerprogramm der deutschen Finanzverwaltung, oder aber jedes andere Softwareprodukt verwendet werden, in das die Elster-Schnittstelle integriert ist.
Die neuen Versionen stehen von ElsterFormular für 2009/2010 sind seit 11. Januar 2010 für Umsatzsteuer-Vorauszahlungen, Dauerfristverlängerung und Lohnsteuer-Anmeldungen 2010 (Version 11.0.0.0) und seit 20. Januar 2010 für die Einkommenssteuer- und Umsatzsteuererklärung 2009 (Version 11.1.0.0) zum Herunterladen unter www.elster.de zur Verfügung.
Anlaufstellen
www.nvzmv.de
Warnung vor illegalen Medikamenten aus dem Internet
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker warnen vor dem illegalen Handel mit Tamiflu® im Internet. Testeinkäufe des Zentrallaboratoriums haben gezeigt, dass Tamiflu® problemlos ohne Rezept im Internet erworben werden kann. Auch andere verschreibungspflichtige Arzneimittel wie hochwirksame Schlaf- und Schmerzmittel mit hohem Suchtpotenzial oder Viagra® werden offensiv im illegalen Internethandel angeboten.
Wie viel im Alter fehlt...
Der Rentenschätzer kalkuliert die voraussichtliche Rente, berücksichtigt weitere Einkünfte und ermittelt den Betrag, der später für den gewohnten Lebensstandard fehlen wird.
>>hier gelangen Sie zum Rentenrechner
Broschüre zur Rente für Frauen
Für Frauen gelten bei der Rente (noch) besondere Regeln. Liegt das Geburtsdatum vor dem 01. Januar 1952, können Frauen bereits mit 60 Jahren die Regelaltersrente bekommen, müssen allerdings einen deutlichen Rentenabschlag hinnehmen. Für alle anderen gelten bei der Rente zwar die gleichen Regeln wie für Männer. Da Frauen jedoch nach wie vor weitaus häufiger als Männer ihre Berufstätigkeit unterbrechen, einschränken oder sogar ganz aufgeben, hat das Bundessozialministerium einen Rentenratgeber veröffentlicht, der besonders für Frauen interessante Aspekte der Altersversorgung erläutert.
Der Ratgeber ist auf der Webseite des Bundessozialministeriums als Download verfügbar. www.bmas.de
