Die Wärmespeicherfähigkeit von Holzfaserdämmstoffen und Zelluloseflocken ist den Experten zufolge mindestens viermal so hoch wie die von Mineralwolle oder Styroldämmplatten mit vergleichbaren Wärmedämmeigenschaften. Damit sind diese Materialien nicht nur geeignet Wärmeverluste in der Heizperiode zu minimieren, sondern schaffen auch Speichermasse um die kühlen Nachttemperaturen länger im Wohnraum zu halten. Die Experten raten, die Dämmung von Dachschrägen und Decken zu unbeheizten Dachräumen gleich in einer hohen Dammstärke auszuführen. Die Materialkosten spielten bei diesen Maßnahmen meist eine untergeordnete Rolle und die Verbesserung des Wärmeschutzes werde sowohl für den Sommer als auch für den Winter erhöht. Dachschrägendämmung lässt sich als Aufsparren-, Zwischensparren-, Untersparrendämmung oder als Kombination mehrerer Systeme ausführen, wie die Verbraucherschützer erläutern. Die Dämmstärke für Zwischensparrendämmung könne durch seitliches Annageln von Bohlen oder Aufschrauben von Sparrenverstärkungen erhöht werden. Viel Wärme dringt auch durch die Dachflächenfenster in den darunter liegenden Raum. Hier schaffen nur außen liegende Sonnenschutzsysteme einen wirkungsvollen Schutz, so die Experten. Kostengünstigere reflektierende Innenjalousien erreichen diese Wirkung nicht.

 

Im Obst- und Gemüsegarten:

  • Gegen einen Befall mit der Kirschfliege Gelbtafeln aufhängen.
  • Boden zwischen den Erdbeerpflanzen mit Häcksel aus Nadeln und Koniferenästen mulchen. Bei feuchtem Wetter gegen drohenden Befall von Grauschimmel mit blühendem Schnittlauch mulchen, falls nicht bereits vorher Zwiebeln und Knoblauch in Mischkultur gesteckt wurden. Gut tragende Pflanzen markieren, um von ihnen gezielt Ableger nehmen zu können.
  • Die Ernte von Spargel und Rhabarber Ende Juni einstellen, anschließend mit reifen Kompost düngen.
  • Auf abgeerntete Beete, Brokkoli, Kohlrabi und Salat setzen. Folgesaaten von Kohl, Radischen, Rettich, Roter Bete, Bohnen, Salaten und Erbsen vornehmen, zu dicht auflaufende Jungpflanzen vereinzeln.
  • Tomaten gut anbinden, bei Trockenheit gut gießen, alle 14 Tage mit verdünnter Kräuterjauche düngen. Seitentriebe an den Blattachseln ausgeizen, das verstärkt die Fruchtbildung am Haupttrieb.
  • Bei Gurken, Kürbissen und Melonen die Haupttriebe auskneifen.
  • Aus Wildkräutern, wie Brennnesseln, Schachtelhalm oder Giersch, sowie auch ins Kraut schießenden Kräuterpflanzen, wie Beinwell, Pflanzenjauchen ansetzen. Diese sind nach zirka drei Wochen vergoren, die Pflanzenreste kommen auf den Kompost.

Im Kräutergarten:

  • Aussaat von Zitronenmelisse, Basilikum, Kapuzienerkresse, Petersilie und Schnittlauch zur Winterernte vornehmen. Die Pflanzen werden dann vor den ersten kalten Nächten ins Haus geholt. Kerbel, Dill, Borretsch, Bohnenkraut, Kresse und Kümmel alle vier bis sechs Wochen aussäen, um immer frische Kräuter für die Küche ernten zu können.
  • Kräuter ständig ernten, zur Konservierung trocknen oder in kleine Portionen zu Eiswürfel einfrieren.
  • In Blüte schießenden Schnittlauch abschneiden und zum Mulchen verwenden.

Im Naturgarten:

  • Vogeltränken öfters reinigen und täglich frisches Wasser auffüllen.
  • Der Schnitt der Hecken erfolgt erst nach Beendigung der Vogelbrut und der Jungvogelaufzucht - frühestens ab Ende Juni. Vor dem Schnitt eine Nestkontrolle vornehmen. Hecken werden trapez- oder pyramidenförmig geschnitten, sonst droht Verkalkung der unteren Partien.
  • Algenbildung im Teich und ein zu starkes Auftreten von Wasserlinsen durch abharken regulieren, Kaulquappen reinigen die Oberfläche von Teichen. Keine Fische einsetzen, sie fressen Amphibienbrut!

Im Ziergarten:

  • Hortensien lassen sich gut in Kübel kultivieren, sie lieben einen warmen Stand, aber keine pralle Sonne und wollen regelmäßig gegossen und gedüngt werden.
  • Abgeblühte Fliederrispen bis auf einen kräftigen Jungtrieb zurückschneiden, ebenso werden Rittersporn, Eisenhut und Trollblume nach der Blüte zurückgeschnitten, um noch einmal in diesem Jahr zu blühen.
  • Bei Chrysanthemen die Spitzen auskneifen, um ein buschiges Wachstum zu erreichen.
  • Abwelkende Rhododendronblütenstände ausbrechen. Eine Samenbildung entzieht unnötig Nährstoffe, junge Pflanzen blühen im folgenden Jahr sonst spärlicher.
  • Hohe Stauden anbinden oder mit einer Stütze versehen, damit sie nicht von Wind und Regen zu Boden gedrückt werden.
  • Nach der Blüte ist alle paar Jahre der richtige Zeitpunkt zum Rückschnitt von früh blühenden Ziergehölzen.
  • Kübel- oder Balkonpflanzen wöchentlich mit verdünnter Brennesseljauche oder aufgelöstem organischen Dünger gießen; pro Gießkanne eine Handvoll Steinmehl hinzufügen, auf Krankheiten und Schadinsekten überprüfen und stets Verwelktes entfernen.
 

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Mit ein paar Schnitten hier und da ist es nicht getan. Bevor der Hobbygärtner seine Pflanzen zurecht schneidet, sollte er wissen, wo die Schere anzusetzen ist. Denn einige Stauden sollten gar nicht, andere regelmäßig geschnitten werden. Mal müssen verblühte Pflanzenteile, mal muss das gesamte Grün bis knapp über den Boden entfernt werden. Bei einer solchen verwirrenden Vielzahl von Empfehlungen fällt der Durchblick nicht leicht. Die einfachste Form des Schnitts ist das Durchputzen. Dabei werden Einzelblüten oder ganze Blütenstände entfernt. Andernfalls würden zum Beispiel Lupinen oder abgeblühte Glockenblumen unansehnlich wirken. Es geht aber nicht nur um Optik. Mindestens ebenso wichtig ist das Entfernen der Samenansätze. Wer Akelei, Phlox oder Frauenmantel nicht schneidet, hat bald reichliche Sämlinge, die meist vollkommen anders aussehen als die Mutterpflanze. Bei manchen Pflanzen ist es damit nicht getan. Sie sollten unmittelbar nach der Blüte einen Totalrückschnitt bis auf zehn Zentimeter über den Boden erhalten. So radikal werden beispielsweise Rittersporne oder Feinstrahlastern behandelt. Bei Salvien, Brennender Liebe ( Lychnis chalcedonica) und Prachtscharte (Liatris) sollte aber die Grundrosette der Blätter stehen bleiben. Innerhalb von vier bis sieben Wochen blühen sie dann ein zweites Mal. 

Andere Arten bleiben durch einen Rückschnitt nach der Blüte eher gesund. So neigen beispielsweise Indianernesseln (Monarda) zu Mehltaubefall. Werden sie nach der Blüte vollkommen zurück geschnitten, treiben sie neu und gesund aus. Bei den Knäuelglockenblumen (Campanula glomerata) lässt sich so der Befall mit Glockenblumenrost vermindern. Denn nach der Blüte verhilft meist etwas schäbigen Lungenkraut der Rückschnitt zum Aufbau einer ansehnlichen frischen Laubdecke. Der Gilbweiderich (Lysimachia punctata) wiederum antwortet ebenso wie die Gelenkblume (Physostegia) auf den radikalen Rückschnitt mit vitalem Neuaustrieb.

 

Einbrecher stehen meist unter Zeitdruck. Sind sie nicht innerhalb weniger Minuten durch die Tür, ziehen sie weiter. Zusätz­liche Türsicherungen sind deshalb sinn­voll. Die Stiftung Warentest hat 15 Produkte getestet. Sechs sind leicht zu knacken. Nur fünf schrecken Einbrecher ernsthaft ab.

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