
Viel von uns wissen gar nicht, welcher "Hochleistungsmotor" unseren Kreislauf antreibt. Unser Herz schlägt durchschnittlich 100.000 Mal täglich. Eine internationale Studie hat gezeigt, dass die Höhe des Pulses direkten Einfluss auf die Herzgesundheit hat. Um über diesen bisher unterschätzten Risikofaktor zu informieren, und mit praktischen Tipps für mehr Pulsgesundheit zu helfen, wurde die Initiative Pulsgesund gegründet. Denn das Wissen über die Gründe von Herzerkrankungen, wie sie sich vermeiden oder lindern lassen, beeinflusst nachweislich den Krankheitsverlauf. "Jeder Mensch kann seine Pulsgesundheit verbessern" sagt Professor Karl Werdan, Schirmherr der kürzlich gegründeten Initiative- "Mehr Bewegung im Alltag und mehr Obst und Gemüse reichen oft schon aus".
Informationen rund um das Thema Pulsgesundheit und praktische Tipps findet man im Internet unter www.pulsgesund.de
"Das Thema wird unterschätzt", sagte der Sprecher der AOK Mecklenburg-Vorpommern, Markus Juhls, gestern zum Auftakt der Europäischen Impfwoche. Die steht im Nordosten unter dem Motto "Impfschutz für Senioren- den Enkelkindern nacheifern".
Nach Angaben des Sozialministeruims haben viele Ältere keinen Impfschutz mehr gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphterie. Martina Littmann vom Landesamt für Gesundheit und Soziales verwies darauf, dass diese Impfungen alle zehn Jahre wiederholt werden müssten. "Auffrischimpfungen sorgen dafür, dass das Immunsystem gegen gefährliche Krankheitserreger immer gut gewappnet bleibt, zumal Infektionskrankheiten bei älteren Menschen oft schwerer und gefährlicher verlaufen als bei Jüngeren", erklärte sie. Für Senioren seien außerdem Impfungen gegen Virusgrippe und bakterielle Lungenentzündung besonders wichtig. Wer Kontakt zu Neugeborenen hat, für den sei auch ein Keuchhusten- Impfschutz empfehlenswert.
Knoblauch kann deshalb zur Vorbeugung und als begleitende Therapie bei erhöhten Blutfettwerten und zur Vorbeugung von altersbedingter Arterienverkalkung eingesetzt werden. Die blutverdünnende Eigenschaft lässt auch den Einsatz bei Bluthochdruck sinnvoll erscheinen. Der in der Heilkunde ausschließlich verwendete Pflanzenteil ist die Knoblauchzehe. Ihre Hauptwirkstoffe sind Saponine, die schwefelhaltige Aminosäure Alliin, Vitamine und Selen. Besonders wichtig ist das Alliin, das eigentlich geruchlos ist. Beim Zerkleinern der Zehen entsteht aber Allicin, das für den typischen Knoblauchgeruch verantwortlich ist. Die tägliche Dosis beträgt vier Gramm. "Das sind etwa zwei bis drei Zehen", erklärt Mayer. Die Zehen sollten nur erwärmt werden, nicht aber erhitzt werden, damit die wirksamen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Und wem der Geschmack unangenehm ist oder wer entsprechende Ausdünstungen vermeiden will, nimmt statt frischer Zehen eben Knoblauchdragees.
Weiß wie die Villen der Bäderarchitektur sind auch die Kreidefelsen auf der Insel Rügen- das Gold der Küste. Knapp 70 Millionen Jahre ist es alt. Dort, wo jetzt Deutschlands größtes Eiland aus dem Wasser ragt, gab es damals eine Meeresstraße, auf deren Grund sich im Laufe der Zeit Reste von Kleinstlebewesen abgesetzt haben. Heute wird reine Kreide in einem Tagebau im Kreidewerk Rügen in Klementelvitz bei Sassnitz gewonnen und verwöhnt als Rügener Heilkreide zahlreiche Wellnessgäste. Die Felsen an der Küste, das Wahrzeichen der Insel, bleiben natürlich unberührt: Sie sind Teil des Nationalparks Jasmund und stehen damit unter Naturschutz.
Geologisch betrachtet ruht die Insel Rügen auf Kreide. Die Nutzung begann vor mehr als 175 Jahren, als Bauern beim Umpflügen auf "Rügens weißes Gold" stießen und damit die Felder düngten. Der gewerbsmäßige Kreideabbau begann in den 30er-Jahren. Zunächst kletterten Hauer in die Kreidehänge und brachen mit Spitzhacken die Brocken aus den Klinken. Nach dem Einschlämmen floss die Kreidetrübe über Holzrinnen in ein Absetzbecken. Später wurde die getrocknete Kreide in Fässer gestampft. In den 50er- Jahren hielt die Mechanisierung Einzug. 1962 wurde mit dem Bau des Kreidewerkes der Prozess technologisch erneuert. Hochlöffelbagger, halbautomatische Rührwerke und Verpackungsanlagen übernahmen die Arbeit. Bis zur Wende blieb das Werk unverändert. Nach der Privatisierung wurde aufgerüstet. Zum Einsatz kamen Radlader, Schaufelrad- und Hydraulikbagger, ein zwei Kilometer langes Förderbandsystem und ein fast vollautomatisches Verarbeitungswerk.
Sie fühlt sich gut an und macht schön, die Rügener Heilkriede. Egal ob Beauty, Wellness oder altbewährte Therapien- das "Weiße Gold" der Insel Rügen ist vielseitig einsetzbar.
Blutspender können sich jetzt online austauschen
Nach wie vor werde es auch unter der kostenlosen Hotline 0800 11949 11 aktuelle Informationen zur Blutspende geben. In gewohnter Weise werden außerdem persönliche Einladungen an Spender verschickt. Wie in jedem Sommer befürchtet das DRK auch in diesem Jahr zur Urlaubszeit Engpässe bei der Versorgung der Krankenhäuser mit Blutkonserven. Darum wird erneut zusätzlich zu den mobilen Abnahme - Teams ein Spenderbus im Land unterwegs sein, so am 26. Juli in Warnemünde, im August auf der Insel Rügen. "Wir hoffen auf den einen oder anderen Urlauber, aber auch auf Einheimische, die in der Woche nicht zu uns kommen können", sagt Iris Kraus. Stärker auf berufstätige Spender stellt sich der Blutspendedienst auch mit zusätzlichen Terminen an den Wochenenden ein. So wird das mobile Abnahme-Team am 4. Juli von 9 bis 13 Uhr im Warener DRK- Gesundheitszentrum und am 25. Juli von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr in der Röbel DRK- Sozialstation auf Spendenwillige warten. Für jeden Spender hält der Blutspendedienst übrigens zwischen dem 01. Juli und 3. August eine kleine Überraschung bereit, so Iris Kraus. www.blutspender.net
Fit für den Winter
Das Wechselduschen sollte zum allmorgendlichen oder allabendlichen Ritual werden. Und so wird es richtig gemacht : Mit einer warmen Dusche beginnen, bis sich der Körper richtig aufgewärmt anfühlt. Dann folgt die kalte Dusche. Dabei sollte man an den Füßen beginnen, da sie am weitesten vom Herzen entfernt sind. Anschließend langsam nach oben aufsteigen. Insgesamt sind drei warme und drei kalte Duschen erforderlich. Das Duschbad sollte mit kaltem Wasser beendet werden. Der Temperaturunterschied führt dazu, dass die Gefäße sich schnell erweitern und wieder zusammenziehen. Dadurch friert man in Winter nicht so schnell. Durch Wechselduschen wird das Immunsystem gestärkt. Zudem führt es zu einer besseren Durchblutung der Haut. Diese kräftigt wiederum das Bindegewebe und kann helfen, gegen Cellulite vorzubeugen. Wer sich einmal daran gewöhnt hat. wird das Wechselduschen als sehr angenehm empfinden.